Organisationsästhetik befasst sich mit der assoziativen Dimension der Konstitution von Organisationen. Sie gründet auf ästhetischer Philosophie und resultiert aus dem Verständnis, dass Organisationen als komplexes Netzwerk über die Kognition hinaus wahrgenommen und erlebt werden. Die durch sinnliche Wahrnehmung generierten Erkenntnisse amplifizieren Wissen in epistemischer und perzeptiver Ausprägung und bilden sowohl die subjektive als auch die kollektive Wirklichkeit ab und nehmen wirksam Einfluss.